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Ein perfekter Feierabend

Hach, gibt es nach Feierabend etwas Schöneres als ein Date mit dem heimischen Sofa? Und wenn dann noch eine flauschige Decke, eine kuschelbedürftige Katze (der Hund ist auch ok) und ein Film dazukommen – ein Traum! Nun. Gemütlich auf der Couch herumfläzen lässt sich aber ja streng genommen auch immer. Manchmal muss der Tag am Abend (und das gerne auch werktags!) mit einem riesigen Knall verabschiedet werden, finden wir. Und zwar mit einem ordentlichen Gin Tonic. Oder besser noch: mit der Option auf gleich zehn verschiedene Varianten des Lieblingsdrinks.

Unser After-Work-Highlight im Oktober: der GinSalon

An einem Donnerstagabend im letzten Monat also hat Swanni (Social Media Manager bei LunchNow) mich einfach geschnappt und zum GinSalon mitgenommen, einem erstaunlich großen Gin Tasting im PrinzKommaBernhard – organisiert von der Szene Hamburg und dem Hamburger Abendblatt. Zugegebenermaßen waren überragende Überzeugungskünste von Swannis Seite aus nicht wirklich notwendig: Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, liebe ich Gin Tonic. Aber das Sofa ist ja eigentlich auch immer ganz nett… Dennoch, ich habe mich ziemlich schnell überzeugen und an jenem Abend das Auto bei meiner Arbeit tatsächlich stehen lassen: Gin Tonics und Autofahren vertragen sich bekanntlich überhaupt nicht so gut. Und was soll ich sagen? Es hat sich wirklich gelohnt: Der GinSalon ist für alle Gin-Fans ein echtes Schlaraffenland! Allein die Location selbst ist einen Besuch wert. Ich bin selten in der Innenstadt unterwegs und kannte das PrinzKommaBernhard nicht. Deshalb hätte ich mit dem Begrüßungscocktail in der Hand zunächst nicht vermutet, was uns im unteren Bereich des Lokals erwartet: eine richtig schöne Location nämlich, mit Blick aufs Wasser (Bleichenfleet) und industriell angehauchtem Charme – ein perfekter Ort für zehn verschiedene Gin-Bars.

Zehn Gins – zehn Gin Tonics

Die Mehrheit der an diesem Donnerstagabend beim GinSalon vertretenen Wacholder-Spirituosen kommt dabei mit dem Luv & Lee Hanseatic Dry und Sloe Gin, Elephant Gin, Hamburg-Zanzibar, Hook Sankt Pauli Gin, [sic] gin und dem Gin der Manufaktur Lehmitz aus Hamburg, der Skin Gin und der Ortiz IV Purest Gin sind immerhin im Norden zu Hause. Nur Ferdinand’s und Hinricus Noytes mit dem Wismarian Dry und Sloe Gin sind aus Saarbrücken sowie Wismar angereist. Und klar hat kein Gin hier wie der andere geschmeckt – was ja das Tolle an diesem Getränk ist. Der Hamburg-Zanzibar beispielsweise kann mit so außergewöhnlichen Noten wie Kurkuma und rotem Pfeffer punkten, der Skin Gin verwirrt und überrascht mit deutlich mehr als einem Hauch marokkanischer Minze. Im [sic] gin wiederum verstecken sich neben Anis auch rote Beeren, während sich der „Kiez-Gin“ Hook Sankt Pauli wegen der geballten Ladung Wacholder einerseits als einen sehr klassischen Gin präsentiert und andererseits viele fruchtige Botanicals in ihm stecken. Diese verschiedenen Geschmacksrichtungen sind übrigens Gründe dafür, warum ich Gin Tonic so sehr mag. So haben Gins jeder für sich eine ganz eigene Note und können mit unterschiedlichen Tonics kombiniert sogar selbst immer wieder ganz anders schmecken. Wer also mit einem bestimmten Gin Tonic nichts anfangen kann, probiert einfach den nächsten, bis ein aktueller Favorit gefunden ist.

Gins mit Geschichte

Natürlich wissen die Barkeeper einer Bar häufig so einiges über die verschiedenen Ginsorten zu erzählen. Noch viel spannender ist es aber meist, wenn die Menschen hinter dem Gin selbst zu Wort kommen. Beim GinSalon haben Swanni und ich daher die Chance auf richtig gute Getränke genutzt – und gleichzeitig eine Menge über die Geschichten der Gins erfahren können. Dass einer der besten Barkeeper Deutschlands Amando Ortiz IV zum Beispiel nach vielen Jahrzehnten auf der Suche nach dem einen Gin feststellen musste, dass der Gin, wie er ihn sich vorstellt, einfach nicht existiert, und den Gin deshalb mit 12 Botanicals und einer pfeffrigen Note selbst in die Hand nimmt. Oder dass beim Luv & Lee als echter Hamburger Jung durch und durch nicht nur hanseatisch drauf steht, sondern dank ausschließlich typisch norddeutscher Botanicals auch wirklich hanseatisch drin ist.

Wer sich jetzt fragt, ob wir es wirklich geschafft haben, jede einzelne Gin-Tonic-Kombination zu probieren, dem sei gesagt: Ja, haben wir. Wobei wir, um ehrlich zu sein, nur zu Anfang jeder einen eigenen Gin Tonic bestellt haben und irgendwann dazu übergegangen sind, uns einen teilen zu wollen (und trotzdem immer ein eigenes Glas vor sich stehen hatten). Irgendwann blieb immer mindestens die Hälfte stehen. Am Ende haben wir nur noch genippt. Gut, dass die lieben Servicemenschen des PrinzKommaBernhard uns so gut gelaunt mit einer Menge leckerer Burgerhappen versorgt haben! Ohne die Snacks hätten wir garantiert nicht allen Gin-Bars einen Besuch abstatten können. Und das wäre doch äußerst schade gewesen.

Shiso Burger – eine kulinarische und kulturelle Fusion

Es ist doch oftmals die selbe Frage: Italienisch, Orientalisch, Asiatisch oder doch lieber Burger?
Wer sich vor allem zwischen den letzten beiden Optionen nicht entscheiden mag, kann jetzt einen kleinen Freudentanz vollführen, denn: seit kurzer Zeit ist Hamburgs Innenstadt um einen Burgerladen reicher, der es sich zur Mission gemacht hat, eine Brücke zwischen asiatischer Geschmacksvielfalt und klassischer Burgerkultur zu bauen:

Shiso Burger

Wir sind für dich auf Entdeckertour gegangen und haben Shiso mal genauer unter unsere Hamburger Lupe genommen.

Hinter dem Konzept von Shiso stecken Tam und sein Cousin Tri. Mit vietnamesischen Wurzeln und einer Kindheit in Deutschland lautet ihre Philosophie: Das Beste aus zwei Welten – angefangen vom Interior Design bis hin zur inhaltlichen, sowie optischen Gestaltung der Speisekarte, die sich wie eine Landkarte liest. Links angefangen mit klassischen Hamburger oder Cheeseburger, geht es mit dem Chili Lemon und dem feurigen Bulgogi Burger sowohl speisekartentechnisch als auch geographisch gen Osten nach Korea, bis man mit dem Ebi Burger in Japan landet.

Was in Hamburg noch in seinen zarten Anfängen steckt, ist in Berlin bereits der letzte Schrei. Die Asia-Burger haben dort bereits Kultstatus erlangt. Der Laden in Hamburg ist mittlerweile der Fünfte, der Shiso’s Namen trägt. Dabei sei das so gar nicht geplant gewesen, grinst Tam. Vor 5 Jahren eröffnete er seinen ersten Asia-Burgerladen in Berlin und traf dabei auf einen Nerv. Es folgte ein zweiter Laden in Berlin, zwei weitere Franchise in Paris und in Malmö, und nun gibt es Shiso auch bei uns in Hamburg.

Bester Burger der Stadt Paris

In Paris hat es der Bulgogi Burger bereits nach ganz oben geschafft und wurde zum besten Burger der Stadt gewählt. Bulgogi, das ist koreanisch und bedeutet Feuerfleisch. Der Name ist Programm. Nach koreanischer Rezeptur mariniert, überzeugt er mit seinem Paket aus Teriyaki-Soße, Cheddar und koreanischer Chilipaste, eingebettet in Burgerbuns aus eigener Rezeptur. Dazu Feldsalat, rote Zwiebeln et voilá – fertig ist ein kulinarisches Feuerwerk vom Allerfeinsten.

Seit drei Monaten hat der Laden in Tri’s neuer Wahlheimat Hamburg die Tore geöffnet.

Das Ambiente überzeugt durch schlichte Eleganz und liebevolle Details. Star-Wars Figuren, die sich auf den zweiten Blick als Samurai entpuppen, gefaltete Origami Kräne, die vor einer im industrial style grob verputzten Wand baumeln. Auch die Inneneinrichtung ist eine kulturelle Fusion, die Shiso’s Philosophie wiederspiegelt und zeigt: Asien und der Westen vertragen sich verdammt gut, sowohl geschmacklich, als auch optisch.

Wir sagen: Butter bei die Fische ist das gut. Von uns gibt’s auf jeden Fall einen Platz ganz oben auf unserer To-Lunch-Liste.

Trend-Check: Poké Bowls – dein Kurz-Urlaub in der Mittagspause

Aloah, lieber LunchNow-Freund.

Kennst du das auch – kaum naht das Ende eines traumhaft warmen Sommers, sehnst du dich schon zurück nach Sonne, Meer und Exotik und träumst von paradiesischen Stränden?
Ja? Keine Sorge, damit bist du nicht alleine. Uns geht’s genauso.
Und genau deswegen verraten wir dir heute, wie du das Aloah-Feeling auch im Herbst oder Winter genießen kannst, ohne direkt um die halbe Welt reisen zu müssen.
Vielleicht hast du ja sogar schon von diesen Poké Bowls gehört, die derzeit in aller Munde sind? Ursprünglich aus Hawaii, hat dieser traditionelle Fischsalat nun über die USA seinen Weg zu uns nach Deutschland gefunden und entführt Foodies und Genießer in paradisiche Geschmackswelten.
Das Konzept hinter Poké Bowls ist dabei recht simpel: auf Hawaiianisch bedeutet Poké „in Stücke schneiden“ – und genau das passiert letztendlich:
Man nehme rohen Fisch, viel viel gesundes Gemüse, schneide diese Zutaten klein, gebe ein wenig Reis und eine extraordinäre Soße dazu et voila – fertig ist die Poké Bowl.
Kleine Stücke – große Wirkung. Denn der Kreativität sind bei Poké Bowls keine Grenzen gesetzt. Traditionell basiert das Trendfood auf rohem Lachs oder Thunfisch, mittlerweile finden aber auch Garnelen oder Oktopusse immer häufiger ihren Weg in die Schale, genauso wie Fleisch-Variationen oder Tofu für Vegetarier. Ob du nun lieber Avocado, Frühlingszwiebeln, Edamame, Papaya oder Tomate zu deiner Portion Hawaii haben magst, ist ganz dir überlassen.  Und auch den Flavours und Saucen sind nahezu keine Grenzen gesetzt: Je nachdem, wie experimentierfreudig du bist, kannst du deine Bowl ganz klassisch mit Sojasauße, aber eben auch mit Wasabi, Peanut Butter, Yuzu-Ponzo, oder oder oder individuell aufpeppen.
Falls du jetzt neugierig geworden bist und in deiner nächsten Mittagspause auch ein wenig Hawaii auf der Zunge spüren magst, bist du in Hamburg genau richtig.

Die trendigsten Anlaufstellen für deine eigene Poké Bowl findest du hier:

Kailua Poke
Kailua Poke gibt es gleich im Doppelpack: In der Himmelstraße und im Hofweg. Hier kannst du zwischen fünf verschiedenen Poké Bowls auswählen und dich inspirieren lassen.

Mercedes Me Store
Im Merecedes Me Store am Ballindamm gibt es Geschmacksexplosionen in frischen Bowls für Kreativköpfe zum selber zusammenbasteln.

Ombak Bowls
In den großen Bleichen präsentiert dir das Team von Ombak Bowls Island Vibes in der Schüssel.

U|F POKÉ BAR
Das Team von Urban Foodie im Großen Burstah sagt selbst: Poké Bowls sind das perfekte Lunch für dich.

Maui Poke Guys
Ein Stück Hawaii findest du im Karoviertel: Zu jeder Bowl gibt’s ne Fritz auf’s Haus!

Alpenländisch Essen in Hamburgs Restaurants

Servus und Grüazi! Alpenländische Kulinarik

Die Alpenküche zeichnet sich durch ihre Einfachheit und Ursprünglichkeit aus. Dennoch bietet sie eine überraschend facettenreiche Kulinarik, die durch authentische Traditionen sowie moderne Interpretationen überzeugt. Die herzhaften und süßen Schätze aus den Alpen haben nicht ohne Grund auch den Norden Deutschlands erreicht.

Kräftiges und Deftiges – Die Klassiker aus dem Alpenraum

Knödel in diversen Variationen, Käsespätzle, Gulasch und rustikales Brot – diese Leckereien bieten ein breites Spektrum der Zubereitung. Besonders deutlich wird dies bei den alpenländischen Restaurants in Hamburg. Doch sie alle verbindet ein Gefühl hausgemachter Kochkünste!

#MAREND

Das alpenländische Restaurant ist eine perfekte Anlaufstelle für eine deftige Tiroler Mittagspause.  Krustiges Schwarzbrot, scharfe Messer und derbe Holzbretter sorgen für eine rustikale Location, die an Bergsteigen und Wandern in den Alpen erinnert.

 

Restaurant alpenländisch - Marend Interior

Der Name des authentischen Restaurants ist mit Bedacht gewählt, denn eine „Marend“ ist eine Jause bzw. eine deftige Zwischenmahlzeit. Wer auf der Suche nach solch einem Mittagessen ist, kann hier Gerichte wie Käse-Knödel mit Salbeibutter oder Schlutzkrapfen gefüllt mit Spinat und Ricotta genießen.

Knödel aus dem Restaurant Marend alpenländisch

#ALPENKANTINE

Die Alpenkantine steht für Heimat und von Hand hergestellte Gerichte. In Kombination mit einem ursprünglichen Berghütten-Flair werden hier von Alpenköchen inspirierte Gerichte neu interpretiert. So entsteht ein Mittagstisch, der ohne strenge Rezeptvorgaben eine eigene Version der alpenländischen Klassiker darstellt.

Restaurant alpenländisch - Alpenkantine Interior

Tomaten-Rucola-Knödel, Kartoffel-Sauerkraut-Bratlinge sowie Ravioli gefüllt mit Schalotten und Ziegenkäse werden hier, wie alle Gerichte, mit Liebe zubereitet. Für ein Mittagessen mit Alpen-Feeling ist man hier genau richtig.

Knödel im Restaurant Alpenkantine alpenländisch

Tipp: Als besonderes Goodie erhalten LunchNow-Nutzer bei einer Bestellung von Essen und Getränk einen Espresso gratis!

#TSCHEBULL

Das Restaurant mit der österreichischen Küche lässt seinen Gästen die Wahl zwischen Tradition und Moderne. So kann zwischen einem schlicht-eleganten Bereich im Glockenraum und einem klassisch eingedeckten Gourmetbereich gewählt werden. Das stilvolle Ambiente beider Varianten lädt zum Verweilen ein.

Klassischer Bereich - Restaurants Tschebull alpenländisch

Moderner Bereich - Restaurants Tschebull alpenländisch

Der Inhaber des alpenländischen Restaurants hat Erfahrung in den verschiedensten Ländern sammeln können, unter anderem in Wien. Im Tschebull interpretiert er nun die österreichische Qualitätsgastronomie modern und zeitgemäß. Auf höchstem kulinarischen Niveau wird hier ein vielfältiger Mittagstisch geboten.

Alpenländisch Essen im Tschebull modern interpretiert

Tipp: Es gibt zudem einen Speedlunch, der 2 Gänge beinhaltet sowie einen Relaxlunch mit 3 Gängen.

#WILDES FRÄULEIN

Der Name dieser alpenländischen Gastronomie beruht auf einer Sage, nach der die Wilden Fräuleins die Ureinwohner der Alpen waren. Das Café macht seinem Namen alle Ehre und überzeugt mit einer vielfältigen Bergbauernküche – genau das Richtige als stärkendes „Schmankerl“.

Restaurant alpenländisch - Wildes Fräulein

Neben Käsespätzle und Knödeln werden auch Quiche und verschiedenste Bauernbrote geboten. Besonders fallen die liebevollen Benennungen der Gerichte auf. „Eine Flotte Lotte und ein Strammer Max, bitte.“

Restaurant alpenländisch - Wildes Fräulein Brotzeit - Flotte Lotte, Strammer Max

#HOFBRÄU

Das Hofbräu ist ein bayerisches Wirtshaus, das in Hamburg drei Mal vertreten ist.  Das bayerische Restaurant legt besonderen Wert auf ein lebendiges Ambiente sowie ein gemütliches Biergarten-Flair. So wird das Original Hofbräu Bier im Maßkrug serviert, welcher zum Abend hin für Oktoberfeststimmung sorgt.

Restaurant alpenländisch - Hofbräu interior

Food Revolution 5.0 – die Zukunft unserer Ernährung

Food Revolution 5.0

In der Ausstellung Food Revolution 5.0 beschäftigt sich das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) mit einer der dringlichsten Fragen des 21. Jahrhunderts: Wie sieht die Zukunft unserer Ernährung aus?

Essen ist ein Sinnbild für das Leben, stiftet Identität, Heimat und kulturelle Regeln. Für den Ethnologen Claude Levi-Strauss markiert das Kochen von Nahrung die erste kulturelle Handlung des Menschen und damit den Beginn von Zivilisation und Handwerk.

Obstschale

Esskultur im Wandel

Essen besitzt einen zentralen Stellenwert als soziales und kommunikatives Ereignis. Über die lebensnotwendige Nahrungsaufnahme hinaus ist Essen sowohl eine Quelle der Lust als auch von Leid. Es vermittelt Genuss und erregt Ekel, spiegelt Armut und Wohlstand, fördert die Gemeinschaft und zwischenmenschliche Beziehungen. In den Ernährungsgewohnheiten und Tischsitten spiegeln sich kulturelle Kodierungen und gesellschaftliche Strukturen.

Die Food Revolution 5.0 verdeutlicht den fundamentalen Wandel, dem unsere Esskultur im Verlauf des 20. Jahrhunderts unterlag. Die Gesellschaft wird immer mobiler, wodurch sich die täglich festgelegte Abfolge der Mahlzeiten weitgehend aufgelöst hat. Statt gemeinsamer Mahlzeiten findet die Nahrungsaufnahme zunehmend unterwegs, alleine und zu jeder Uhrzeit statt. Durch die zunehmende Digitalisierung auch privater Lebensbereiche, die Integration von Internet und Smartphones in den Alltag, sind zwar einerseits viele neue Möglichkeiten der Kommunikation entstanden. Im gleichen Zuge aber haben die Mahlzeiten ihre ursprüngliche Funktion als gemeinschaftlicher sozialer Akt eingebüßt. Dass und wie viele Stadtmenschen heute allein essen, dokumentiert hier z.B. die Japanerin Miho Aikawa in ihrer Fotoreportage Dinner in NY & Dinner in Tokyo.

Essen als Ersatzreligion vs. Hunger & Armut

In der heutigen Überflussgesellschaft hat sich Essen zum kreativen Selbstdarstellungsmittel und zur Ersatzreligion entwickelt. Auf der anderen Seite machen explosionsartig steigende Bevölkerungszahlen, der Klimawandel, Ressourcenknappheit, Hunger und Armut, wachsende Anforderungen an Gesundheit und Hygiene sowie geopolitische Krisen ein Umdenken bezüglich Produktion, Verpackung, Vertrieb, Konsum und Entsorgung zwingend notwendig. Der globale Lebensmittelmarkt ist durch Machtkonzentration, Intransparenz, eine ungerechte Verteilung der Ressourcen und Skandale gekennzeichnet.  Zwar wissen wir, dass für unseren Genuss ein Tier sterben muss, blenden den Prozess des industrialisierten Tötens aber aus.

Champignons

Designer stärken Bewusstsein und präsentieren Innovationen

Die Schweizer Designerin Andrea Staudacher hat eigens für die Ausstellung ein Hausschwein geschlachtet. Staudacher will diesen Vorgang mittels sinnlich-subjektiver Erfahrung wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken.

Viele weitere Exponate in der Ausstellung zeigen Beispiele, den Problemen der Zukunft mit innovativen Ideen zu begegnen. Exemplarisch sei hier die Freilandküche des niederländischen Designers Ton Matton genannt, die unabhängige Selbstversorgungstechniken wie Solarenergie oder Regenwasser nutzt, das über eine interne Abwasserkläranlage gesäubert wird.

Algen und Mehlwürmer gegen Hunger und Umweltzerstörung

Der globalen Viehwirtschaft als Hauptverursacher der gegenwärtigen Umweltbelastungen durch CO2 begegnen Forscher mit vielerlei Ansätzen. Hanan Alkouh aus Kuweit entwickelt mit einer Idee in ihrem Projekt Sea-Meat Seaweed eine Fleischalternative aus Dulse Seetang. Gebraten schmeckt die Alge wie Schinkenspeck und ist voller Mineralstoffe, Vitamine und Antioxidantien. Das Superfood lässt sich wie Fleisch verarbeiten und würde die traditionellen Berufe des Schlachters oder Metzgers erhalten.

Mehlwürmer als Food Revolution

Neben Algen gelten Insekten als weitere wichtige Proteinquelle der Zukunft, werden aber vor allem in Europa mit Ekel und Schmutz assoziiert. Mit ihrem Projekt Falscher Hase oder Bugs’ Bunny will die deutsche Designerin Carolin Schulze die Ernährungsgewohnheiten reflektieren und positive Erfahrungen mit Insektenfleisch ermöglichen. Sie verarbeitet Mehlwurmpaste mit dem 3D-Drucker zu Gerichten mit vertrauten Namen.

Das MKG nähert sich dem komplexen Thema Ernährung in der Zukunft in den vier Erzählsträngen Farm, Markt, Küche, Tisch. Ergänzt wird die Ausstellung durch Design-Objekte für die Küche aus der museumseigenen Sammlung.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Oktober 2017 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg am Steintorplatz zu sehen.

http://food.mkg-hamburg.de 

Verfasser: Stefan Gropp

Quelle: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, PR

Die Food Trends 2017

Diese 8 Food Trends sollte man 2017 im Auge behalten

Back to the roots oder spektakuläre Innovationen? Einige der Food Trends 2017 sind aufregende Neuheiten, während andere sich auf die Grundlagen besinnen. So oder so haben die Food Trends diesen Jahres sich ihren Namen verdient.

1. Craft Beer

Der Begriff Craft Beer beschreibt Bier, das „handgemacht“ von einer regional tätigen Brauerei hergestellt wird. Ursprünglich kommt der Trend aus Amerika, ist aber mittlerweile auch in Deutschland angekommen. Bei dieser Art Bier wird mit den Aromen von Hopfen und Malz gespielt, wodurch neue spektakuläre Sorten entstehen.

Craft Beer
Bei den vielseitigen Sorten ist für jeden was dabei!

Die qualitativ hochwertigen Biere sind genau das Richtige für Bier-Liebhaber, aber auch für diejenigen, die nicht zu den Biertrinkern gehören, hier aber neuinterpretierte Geschmäcker für sich entdecken können.

2. Der anhaltende Food Trend: Superfood

Lebensmittel, die dem Superfood zugeordnet werden, sind zwar nichts Neues mehr, allerdings hält dieser Food Trend weiterhin an. Vor allem zählen hierzu naturbelassene Lebensmittel, die durch eine hohe Menge an wertvollen Nährstoffen überzeugen.

Tipp: Für wen Chiaa-Samen und Goji-Beeren nichts Neues mehr sind, kann sich an Maca oder Lucuma versuchen.

Manche Food Trends sind nicht neu: Superfood Chia Samen
Chia Samen gehören immer noch klar zu den Food Trends – durch ihre guten Nährwerte überzeugen sie nach wie vor!

3. Pseudogetreide

Pseudo bedeutet in diesem Fall, dass sich die Lebensmittel wie echtes Getreide verarbeiten lassen, auch wenn sie nicht zu der Familie des Getreides gehören. Beispiele hierfür sind Quinoa, Amaranth oder Buchweizen. Die Vorteile des Pseudogetreides sind, dass sie wertvolle Proteine und Mineralstoffe enthalten und nebenbei auch noch glutenfrei sind.

Pseudogetreide Amaranth
Das Pseudogetreide ist eine super glutenfreie Alternative!

4. Food pairing

Ein etwas anderer Food Trend ist das Food Pairing. Dieses Phänomen entstand aus der Erkenntnis, dass Zungen zwischen 5 Geschmacksrichtungen unterscheiden können – bitter, sauer, süß, salzig und umami. Food Pairing bedeutet, dass Zutaten miteinander harmonieren, wenn sie dieselbe Hauptaromakomponente haben.

Food Trends wie Food pairing sind besonders aufregend
Dieser innovative Food Trend ist besonders spektakulär – einfach mal neu kombinieren.

Davon ausgehend sollen auch Kaffee und Avocado sowie Tomate und Vanille zusammen passen. Bei diesen neuen Kombinationen werden Geschmacks- und Geruchssinne zusammengebracht, wodurch komplexe Aromenbilder entstehen.

5. Hybrid-Food

Durch den Food Trend Hybrid-Food haben sich schon so manche spektakuläre Neuheiten herausgebildet. Man denke nur an den Cronut, der die Eigenschaften eines Croissantteigs und eines Donuts vereint. Nach demselben Schema entstanden auch Cragels (Bagel und Croissant) und Sushirrithos (Sushirolle und Burrito). Dieser Food-Trend bringt das Beste von verschiedenen Leckereien zusammen – was gibt es Besseres?!

6. Das unterschätzte Potenzial der Meere

Algen werden immer beliebter. Kein Wunder, denn sie sind reich an Eiweiß, enthalten kaum fett und sind besonders kalorienarm! Sie können als Ersatz für Nudeln verwendet, aber auch als Salat zubereitet werden. Dieser Food Trend ist besonders nachhaltig, da Algen in der Natur zur Genüge vorkommen. Die Meerespflanze ist vielseitiger als man denken mag – Worauf es wie so oft ankommt, ist die Zubereitung!

7. Live-Cooking jetzt auch mit Eis

Live-Cooking ist jedem bekannt – neuerdings gibt es die authentische Zubereitung auch mit Eis. Hier wird auf einem -16 Grad kaltem Stein, optisch ähnlich wie eine Crêpe Platte, Eis zubereitet. Der besondere Vorteil ist, dass Kunden sich die Zutaten selber aussuchen und so ihre Lieblingssorte kreieren können. Die spektakuläre Zubereitung ist natürlich ein Nice-to-have!

8. Joghurt-Innovation

Für viele ist Joghurt ein fester Bestandteil des Morgens – ein bisschen Müsli und Obst, und fertig ist das Frühstück! Diese Joghurtzubereitung wurde revolutioniert, indem nun auch Gemüse verwendet wird. Beispielsweise können Rote Bete, Möhren und Süßkartoffeln für eine leckere Süße und schöne Farben im Joghurt sorgen. Eine schöne Variante für eine Mittagspause.

Das Auge isst mit!

Wir präsentieren drei Hamburger Restaurants, die mit ihrem spannenden Interieur und angenehmen Ambiente ins Auge fallen.

Das Auge isst mit! Man will ja nicht oberflächlich sein – aber während Liebe durch den Magen geht, isst das Auge mit. Ob beim Frühstück am Bett, zum Mittagessen oder beim Abendessen bei Kerzenschein – Essen ist mehr als nur reine Nahrungsaufnahme, und auch das Interieur spielt eine große Rolle.

Nicht alles was glänzt, ist Gold? Das Interior im Schluck & Happen schon

Das Schluck & Happen ist im beliebten und belebten Herzen von Eppendorf gelegen. Hier wird großer Wert auf regionale Erzeugnisse und umweltbewusste Maßnahmen gelegt, wobei Partner und Lieferanten gezielt ausgewählt werden. Und ganz nebenbei wurde eine geschmackvolle Atmosphäre aus Goldelementen und sorgsam ausgesuchten Interieur geschaffen.

Das Interior von Schluck und Happen

Nordische Tapas zum Lunch

Für eine leichte und schnelle Mittagspause ist man hier genau richtig! Die nordisch interpretierten Tapas repräsentieren die „Happen“ des Restaurants, während guter Wein oder frisch gezapftes Bier das „Schluck“ widerspiegeln. Wem das nicht reicht, für den steht eine Speisekarte mit Klassikern und modernen Einflüssen bereit. Das 3-Gänge-Business-Lunchmenü kann sich also sehen lassen!

Tipp: Exklusiv für LunchNow-Nutzer gibt es dazu einen Espresso gratis!

Der Flair ferner Länder – das macht das Interior des Brüdigams aus

Das Brüdigams in Eimsbüttel vereint 4 Leidenschaften: Kochen, Vintage-Möbel, Reisen und Kochbücher. Neben einer gehobenen Bistroküche, wird hier eine besonders kontrastreiche Inneneinrichtung geboten. Elemente wie der prominente goldene Hahn auf dem Thresen und beeindruckende Bücherwände zeichnen die Dekoration des Brüdigams aus. Das Gesamtbild passt und lädt zum Verweilen ein!

Interior Design im Brüdigams

Die weite Welt zur Mittagspause

So spektakulär das Interieur ist, so leidenschaftlich ist die Küche. Mit frischen Zutaten werden regionale Produkte europäisch in Szene gesetzt. Hierbei ist das Hamburger Restaurant genau so authentisch wie bei seiner Einrichtung. Hier fühlt man sich wohl und kann in seiner Mittagspause in Tagträume von fernen Ländern abtauchen.

Für eine farbenfrohe Karibik-Atmosphäre – La Quesadilla

Der Innenbereich des La Quesadilla in Hamburg-Hoheluft zeichnet sich durch seinen mexikanisch-karibischen Flair aus. Viel Liebe zum Detail und das genauso farbenfrohe wie fröhliche Design sorgen für ein Gute-Laune-Ambiente. Bei gutem Wetter ist die reich geschmückte, gemütliche Terrasse die perfekte Location für ein Mittagessen. Ist der Weg in die Karibik auch weit, erlebt man hier eine herrliche Reise, fast so schön wie am Golf von Mexiko.

Mittagstisch im La Quesadilla

Mittagspause mit Urlaubsgefühl

Neben mexikanischem und karibischem Essen, sorgen auch eine genussvolle Auswahl an Cocktails für ein Gute-Laune-Ambiente. Ganz nach dem Motto „Viva la Fiesta“ werden hier mit besten Zutaten karibische Spezialitäten zubereitet. Genau das Richtige für eine kulinarische Reise in der Mittagspause!

Tipp: In unserem Beitrag Tipps und Tricks bei Hitze sind weitere Restaurants zu finden, die mit ihrem schönen Außenbereich auffallen.

Verfasser: Stefan Gropp

Fillet of Soul – Der Geheimtipp in den Deichtorhallen

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, aber ein ganz besonderes Brot, und viele weitere Köstlichkeiten, gibt es im “Fillet of Soul” in den Deichtorhallen.

Vom Mittagessen und den schönen Künsten in den Deichtorhallen

Eine wahre Perle in der reichen Hamburger Museumlandschaft sind die Deichtorhallen in der Hamburger Innenstadt unweit des Hauptbahnhofs. Das Ensemble aus Haus der Photographie und der Halle für aktuelle Kunst lockt Kunstliebhaber aus ganz Deutschland und darüber hinaus in die Hansestadt und stillt ihren kulturellen Hunger. Für ganz irdische Gelüste und ein gemütliches Mittagessen befindet sich hier mit dem „Fillet of Soul“ ein echter Geheimtipp.

Mittagstischangebot beim Fillet of Soul
Das Fillet of Soul bietet einen außergewöhnlichen Mittagstisch in einer kulturellen Umgebung.

Speis und Trank – auch für die Seele

Unweit des Hauptbahnhofs, direkt in der sogenannten Museumsmeile – bestehend aus Hamburger Kunsthalle, Museum für Kunst & Gewerbe und Deichtorhallen – befindet sich im letztgenannten das Restaurant „Fillet of Soul“ sowie das gleichnamige Café. Bei Interesse an einem gemütlichen und in stressigen pausen oft auch schnellen Mittagessen können sich die Gäste unter LunchNow.com nach dem tagesaktuellen Mittagstisch erkundigen und die außergewöhnliche Atmosphäre genießen.

Mittagstisch zwischen Kultur und Moderne

Während im Haus der Photographie namhafte Fotokünstler ausgestellt werden, zeigt die Halle für aktuelle Kunst moderne Künstler aus dem In- und Ausland. Die ansässige Gastronomie lädt hierbei zu einer entspannten Pause und Stärkung von Körper und Geist ein, ob zum Frühstück, Mittagessen oder abends. Sechs Tage die Woche überraschen innovative Küche und ausgefallene Gerichte, die in offener Küche frisch zubereitet werden: Schnörkellose, unverkrampfte Spitzenküche abseits vom Trendtourismus mit frischen und möglichst regionale Zutaten.

Fillet of Soul
Im Fillet of Soul werden die spektakulären Gerichte in einer offenen Küche zubereitet

 Zur Mittagspause in die Museumsmeile

Neben dem gemütlichen Gastraum für bis zu 70 Personen öffnet im Frühjahr auch die schöne Terrasse im Innenhof der Deichtorhallen. Gerade jetzt, da der Frühling endlich seinen Namen verdient hat und fast ohne Übergang dem Sommer weicht, ein absoluter Geheimtipp für die Mittagspause. Und wer in der Mittagspause etwas mehr Zeit hat, sollte sich die aktuelle Ausstellung der Deichtorhallen und die schönen Künste nicht entgehen lassen.

Deichtorhallen Hamburg
Die Deichtorhallen vereinen Kultur und Moderne – ein perfekter Ort auch zum gemütlichen Mittagessen

 

Verfasser: Stefan Gropp

Pfannkuchenliebe

Rund um den Globus findet man ihn: den Pfannkuchen. Ein Brei aus Mehl und Flüssigkeit, häufig verquirlt mit Ei. Anschließend in der Pfanne gebacken zu einem weichen Fladen. So verschieden die Bezeichnung ist (u.a. Pfannkuchen, Palatschinken, Crêpe, Pancake, Pannekoeken), so universal ist das Gericht. Auch, wenn es weltweit starke Unterschiede in Esskultur, Konsistenz und Geschmack gibt.
Pfannkuchen mit Banane und Ahornsirup verfeinert versüßen jede Mittagspause!
Ob süß oder herzhaft, die vielfältigen Pfannkuchen eigenen sich nicht nur zum Lunch.

Der Pfannkuchen entspringt einem ursprünglichen Rezept. Deshalb ist es schwer, die Entwicklung bis zu den Wurzeln nachzuvollziehen. Ähnlich mit der Namensgebung. Ein Vorreiter des Pfannkuchens könnte das Fladenbrot gewesen sein. Die älteste Zubereitungsform für Brot, aus Getreide und Wasser auf Stein gebacken. Jedoch ist dieser Teig im Gegensatz zum Pfannkuchen knetfähig. Eine weitere Vermutung ist das Omelett als Ursprung. Zubereitet aus Ei unter Zugabe weiterer Zutaten. Aber hier fehlt das bindende Mehl. 

Für das Grundrezept von Pfannkuchen werden nur wenige Zutaten benötigt: Mehl, Eier und Milch.
Mittlerweile werden Pfannkuchen auch gerne mit Kokosmehl , Maismehl und Kichererbsenmehl hergestellt.

Aus dem 15. Jahrhundert stammt eines der ersten, schriftlichen Rezepte aus Hirsemehl, Käse und Zucker, gebacken auf Stein. Auch heute werden Pfannkuchen in einigen Teilen der Welt noch auf Stein gebacken. Die Namensgebung lässt allerdings auf die Zubereitung in der Pfanne schließen. 

Besonders beliebt ist die Zubereitung der hauchdünnen Pfannkuchen.
Hauchdünne Pfannkuchen gelingen besonders gut mit einem Teigstreicher.

Doch auch, wenn vieles zur Entwicklung des Pfannkuchens in den Sternen steht, eines steht fest: Pfannkuchen bieten Vielfalt für jedermanns Geschmacksknospen. Bevorzugt in süß, zum Beispiel mit Zucker und Apfelmus oder lieber in deftig, mit Käse und Speck. Da läuft jedermanns Wasser im Munde zusammen!

Besonders als Hauptspeise zum Lunch bieten sich herzhafte Pfannkuchen an.
Für die deftigen Eierkuchen eignen sich auch Kräuter im Teig sehr gut.

Übrigens: es gibt sogar den Tag des Pfannkuchens!

Bei diesen LunchNow.com-Partnern könnt ihr eure Pfannkuchengelüste in verschiedenen Variationen stillen:
Alpenkantine 

Osterstraße 98

Schuback  

Eppendorfer Landstraße 165

Fischrestaurant Hoppe 

Övelgönne 6

Franzikaner 

Große Theaterstraße 9

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Entspannt durch den Büroalltag

Bei Büroarbeit klagen viele Menschen über Schmerzen: Ob Verspannungen in Rücken oder Nacken, Unwohlsein oder Konzentrationsschwäche. Doch auch ohne viel Aufwand kann man den lästigen Symptomen den Kampf ansagen. 
Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arbeitsplatz perfekt auf Sie abstimmen, um sich den Büroalltag zu erleichtern.
Die Anordnung Ihrer verschiedenen Bildschirme beeinflusst Ihre Haltung am Arbeitsplatz maßgeblich. Passen Sie ihren Arbeitsplatz also ideal an Ihre Bedürfnisse an.

Begonnen werden kann schon bei der Körperhaltung. Denn die richtige Ausrichtung ist wichtig für eine ergonomisch gesunde Körperhaltung. Die Ober- und Unterschenken sollten einen Winkel von 90 Grad bilden, während die Füße auf dem Boden stehen. Werden die Arme angewinkelt, so sollten die Unterarme in einem 90 Grad Winkel zu den Oberarmen locker auf der Tischplatte liegen können. Der Abstand von den Augen bis zum Bildschirm und der Tastatur sollte sich zwischen 50 und 70 cm orientieren. Tipp: ein häufigeres Wechseln der Sitzposition ist gut für Rücken und Wirbelsäule. Hierbei wirkt sich auch der Wechsel zwischen der sitzenden und stehenden Position positiv auf das körperliche Wohlbefinden aus.

Um eine gute Arbeitsleistung abzulegen, benötigt der Körper auch Phasen der Entspannung. Hierbei sind mehrere kurze Pausen wirkungsvoller als eine lange Pause. Zwischen dem Wechsel aus stehender und sitzender Position, empfiehlt sich eine kurze Bewegungseinheit. Zur Orientierung eignen sich 40 Minuten Sitzen, abgelöst durch 15 Minuten Stehen und 5 Minuten Bewegen.

Gelegentliche Bewegung und frische Luft bewirken Wunder im Büroalltag.
Auch wenn es nur der Gang auf den Balkon ist, Mittagspausen sind wichtig und sollten eingehalten werden, um wieder zu Kräften zu kommen.

Um gesundheitlichen Beeinträchtigungen noch weiter entgegenzuwirken, eignen sich in den kurzen Pausen Nackenübungen. Verspannungen können vorgebeugt und gelöst werden.

Zum Beispiel durch das Legen der Hände an den Hinterkopf. Die Ellenbogen werden so weit wie möglich und angenehm nach hinten gedrückt. Anschließend kann in der gleichen Position der Oberkörper leicht zur Seite geneigt werde. Nun die Ellenbogen nach vorne ziehen und den Kopf einrollen, ohne einen runden Rücken zu machen. Das Kinn wird zur Brust gezogen. Alle Übungen kurz halten und tief durchatmen. 

Wir sagen mit einer ergonomischen und abwechslungsreichen Körperhaltung mit zusätzlicher Nackengymnastik nein zu den lästigen Laune-Killern. Und ihr?